Zuletzt aktualisiert am: 09.06.2026
Nach dem KUIPERS K1 und dem KUIPERS R2 lag jetzt das Tretmann Walking Pad bei uns. Und noch bevor ich es aufgebaut hatte – was ohnehin entfällt, denn es ist sofort einsatzbereit – war ich gespannt auf eine Frage: Was bekommt man in dieser Preisklasse wirklich? Meine Erwartung war gedämpft. Sarah und ich haben das Gerät vier Wochen lang getestet, bei über 15 Einheiten, im Homeoffice und abends vor dem Fernseher. Hier kommt unser ehrlicher Tretmann Walking Pad Test.

📌 Update Juni 2026 – zum Preis
Wir haben das Tretmann Walking Pad im April 2026 zum damaligen Launchpreis von 149,99 € getestet – daher stand im Artikel ursprünglich „unter 150 Euro“. Tretmann hat uns inzwischen bestätigt, dass dieser Preis ein einmaliges Launchangebot war: Der reguläre Preis liegt dauerhaft bei 219,99 €. Das Gerät wird aktuell ausschließlich über Amazon verkauft; eine Verfügbarkeit im hauseigenen Webshop (tretmann.com) ist noch für 2026 geplant, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest. Wir haben unsere Preis-Leistungs-Einordnung in diesem Artikel an den aktuellen Preis angepasst. Danke an Leser Kilian für den Hinweis in den Kommentaren!
Das Gerät auf einen Blick – was Tretmann verspricht
Herstellerangaben im Überblick
Was Tretmann selbst angibt – hier kompakt zusammengefasst, bevor wir auf unsere eigenen Erfahrungen (in Klammer) eingehen:
- Lauffläche: laut Hersteller ca. 100 × 38 cm (wir haben ca. 101 × 38 cm gemessen)
- Gesamtmaße: laut Hersteller ca. 125 × 51 × 11 cm (wir: ca. 128 × 51 × 11 cm)
- Belastbarkeit: bis 150 kg – Herstellerangabe
- Motorleistung: bis zu 2,5 PS Spitzenleistung – Herstellerangabe
- Neigung: 10 % laut Hersteller (unsere Berechnung: ca. 15°)
- Lautstärke: 30 dB laut Tretmann – dazu gleich mehr unten
- App-Anbindung: FitShow App, kompatibel mit Kinomap und Zwift
- Plug & Play: kein Aufbau notwendig
- Technologie: 5-Lagen-Konzept, Hybrid-Dämpfertechnologie, BandFix-Zentriersystem – so die Hersteller-Claims
Ob die Angaben in der Praxis standhalten, zeigen die nächsten Abschnitte.
Lieferung, erster Eindruck und Inbetriebnahme
Die Verpackung war sauber und sicher. Alle Teile des Lieferumfangs waren dabei – inklusive Silikonöl, Werkzeug zum Spannen und Zentrieren des Gurtes und, was mich wirklich überrascht hat: bei der Fernbedienung lagen die 2 AAA-Batterien direkt mit dabei. Kleines Detail, das zeigt, dass jemand mitgedacht hat.
Was sofort auffiel: Die Bedienungsanleitung ist auf Deutsch – und zwar keine schnell übersetzte Beipack-Version, sondern eine, die offensichtlich mit Sorgfalt erstellt wurde. Es gibt Trainingshinweise, klare Erklärungen, nichts Kryptisches. Das bin ich von anderen Geräten in dieser Preisklasse nicht gewohnt.
Direkt nach dem Auspacken hat es kurz nach Kunststoff gerochen – das war nach wenigen Minuten vorbei. Aufbau gibt es keinen: Stromkabel rein, Batterien in die Fernbedienung, starten. Einziger Hinweis: Das Stromkabel fällt etwas kurz aus. Wer das Gerät mitten im Raum nutzen möchte, wird ein Verlängerungskabel brauchen. Außerdem lässt sich das Kabel nur bei leicht angehobenem Gerät einstecken – konstruktionsbedingt, aber etwas fummelig.
Beim ersten Einschalten gab es ein dumpfes, sich wiederholendes Klopfgeräusch. Ich habe direkt den Support kontaktiert – Antwort kam schnell. Ursache: Die Klebeverbindung des Laufgurts kann anfangs noch minimal uneben sein, das gibt sich. Beim zweiten Einsatz war das Geräusch tatsächlich weg.
Maße, Gewicht und Handling im Alltag
Wir haben nachgemessen: Das Gerät ist ca. 128 cm lang, 51 cm breit, 11 cm hoch. Die Lauffläche beträgt ca. 101 × 38 cm. Das Gewicht haben wir mit einer Körperwaage ermittelt (Differenzmethode): ca. 21 kg.
Die Transportrollen sitzen an der Stirnseite. Anfangs waren sie etwas schwergängig – lassen sich aber mit einem Inbusschlüssel lösen. Danach ist das Gerät leicht verschiebbar. Es lässt sich sowohl seitlich als auch hochkant aufstellen, passt also unter Sofa oder Bett.
Alltagstauglichkeit beim Verstauen: 7/10. Transport im Haushalt: 7/10. Kein klappbarer Mechanismus – ich vermisse ihn nicht, aber wer auf maximale Platzeinsparung angewiesen ist, sollte das einkalkulieren.

Bedienung, Display und App
Das Display zeigt alle Werte gleichzeitig – Geschwindigkeit, Zeit, Distanz, Schritte – und wechselt nicht abwechselnd wie beim Kuipers K1. Das klingt nach Kleinigkeit, macht im Alltag aber einen Unterschied.
Die Fernbedienung ist intuitiv. Start und Stopp reagieren ohne Verzögerung. Wenn man pausiert, fährt das Gerät auf 0 km/h herunter. Nimmt man das Laufen wieder auf, startet es bei 0,8 km/h – man muss also manuell auf die vorherige Geschwindigkeit hochstellen. Beim Kuipers K1 springt es direkt auf die vorherige Geschwindigkeit zurück. Beides hat seine Logik; welches besser ist, ist Geschmackssache.
Die FitShow-App verbindet sich per Bluetooth einwandfrei. Laut Hersteller ist auch Kompatibilität mit Kinomap und Zwift vorhanden. Die App bietet virtuelle Strecken, Trainingsprogramme und Community-Funktionen. Wer das nutzen will: es funktioniert problemlos. Wer lieber ohne App läuft: auch das geht.


Praxistest – Walking Pad im Homeoffice und vor dem Fernseher
70 % unserer Einheiten haben wir im Homeoffice absolviert, 30 % abends beim Fernsehen. Der Einsatz unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch funktioniert sehr gut – die Gerätetiefe passt, und das Display ist gut sichtbar.
Ein ehrlicher Hinweis für alle, die das erste Mal auf einem Walking Pad arbeiten wollen: Am Anfang bewegen sich die Hände mit. Das ist normal und legt sich nach einer Einheit. Danach entkoppelt der Körper die Bewegung, und Tippen sowie Maus-Bedienung laufen ohne Probleme. Diesen Lerneffekt sollte man einplanen – und nicht frustriert sein, wenn es beim ersten Mal noch nicht rund läuft.
Die Neigungsfunktion ist ein echter Mehrwert in dieser Preisklasse. Beim flachen Laufen ist die Anstrengung deutlich geringer als beim Kuipers K1, der eine minimale Grundneigung hat. Mit aktivierter Neigung beim Tretmann merkt man den Unterschied: Die hintere Muskelkette – Oberschenkelrückseite, Waden, Gesäß – wird stärker aktiviert.
Die Lauffläche ist für beide Tester lang genug. In der Breite liegt das Tretmann etwa 3 cm unter dem Kuipers K1. Das merkt man, wenn man von einem breiteren Gerät kommt. Wer direkt mit dem Tretmann einsteigt, wird das gar nicht bemerken.

Lautstärke im Test – Herstellerclaim vs. eigene Messung
🔊 Update 09.06.2026 – Lautstärke
Tretmann hat uns nach Veröffentlichung dieses Berichts informiert, dass bei einer bestimmten Charge ein abweichendes Band verbaut wurde, das lauter ist als der reguläre Standard. Unser Testgerät war offenbar Teil dieser Charge. Wir haben daraufhin eine Nachmessung bei 3,5 km/h – der typischen Homeoffice-Geschwindigkeit – durchgeführt und dabei ca. 65 dB gemessen (Raumlautstärke ca. 45 dB). Das entspricht in etwa einer normalen Unterhaltung. Tretmann schickt uns ein Gerät aus der neuen, korrigierten Charge zu, damit wir einen direkten Vergleich durchführen können. Sobald das Nachtest-Gerät vorliegt, aktualisieren wir diesen Abschnitt mit den neuen Messwerten.
Tretmann gibt 30 dB als Lautstärke an. Das klingt verlockend, lässt sich aus unserer Erfahrung aber nicht bestätigen. Bei maximaler Geschwindigkeit von 6 km/h haben wir per Mess-App ca. 70–80 dB gemessen. Das entspricht in etwa dem Niveau des Kuipers K1 und R2 – also keiner der drei ist besonders leise.
Bei der für den Homeoffice-Betrieb typischen Geschwindigkeit von 3,5 km/h haben wir in einer Nachmessung ca. 65 dB ermittelt – das ist ein relevanter Unterschied zum Maximalbetrieb und für viele Nutzer der praxisnähere Wert. Wie sich ein Gerät der neuen Charge in beiden Messszenarien schlägt, zeigt unser geplanter Nachtest.

Was das bedeutet: Wohnzimmertauglich ist das Gerät definitiv. Mit Noise-Cancelling-Kopfhörern stört es gar nicht. Wer allerdings auf Basis des Lautstärke-Claims entscheidet und 30 dB erwartet, wird überrascht sein. Wir empfehlen, den Claim als Marketing-Aussage einzuordnen.
Laufgefühl, Dämpfung und Sicherheit
Das Laufen fühlt sich natürlich an. Die Dämpfung würden wir auf einer Skala von niedrig/mittel/hoch als mittel einordnen – kein Wolkengefühl, aber auch kein harter Untergrund. Für Dirk (95 kg) und Sarah (65 kg) gleichermaßen angenehm.
Das Gerät steht sicher. Auch bei aktivierter Neigung gab es keine Wackler. Ab ca. 30 Minuten Dauerbetrieb wird der Laufgurt warm – das ist technisch normal, für Barfuß-Läufer aber gut zu wissen. Menschen über 2 Meter könnten an die Grenzen der Lauffläche stoßen. Dirk mit 1,90 m hatte kein Problem.
Laufgefühl: 8/10 | Dämpfung: 7/10 | Sicherheit: 9/10

Vergleich mit Kuipers K1 und Kuipers R2
Wir haben sowohl den Kuipers K1 als auch den Kuipers R2 bereits ausführlich im Sport-Labor getestet. Hier ist unsere direkte Einordnung:
| Kategorie | Tretmann Walking Pad | Kuipers K1 | Kuipers R2 |
|---|---|---|---|
| Homeoffice-Tauglichkeit | ✅ Sehr gut | ✅ Sehr Gut | nicht geeignet |
| Lautstärke (gemessen) | 70–80 dB (6 km/h) / ~65 dB (3,5 km/h) | vergleichbar | vergleichbar |
| Verstauen / Platzbedarf | Seitlich + hochkant | seitlich + hochkant | hochkant |
| Trainingscharakter | Flat + 1 Neigung (~15°) | minimale Neigung | 3 Neigungsstufen |
| Lauffläche | ca. 101 × 38 cm | ca. 105 × 41 cm | ca. 108 × 42 cm |
| Preis (Stand 06/2026) | ca. 220 € | ca. 340–400 € | ca. 340–400 € |
| Preis-Leistung | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |

Vergleichsfazit – für wen ist welches Gerät sinnvoll?
Das Tretmann Walking Pad liegt näher am Kuipers K1 als am R2 – und bleibt dabei spürbar günstiger. Damit ist die Zielgruppe klar anders definiert.
Tretmann – richtig für:
- Einsteiger, die ein bezahlbares Walking Pad mit Neigungsfunktion suchen
- Homeoffice-Nutzer mit höhenverstellbarem Schreibtisch
- Wer eine Neigungsoption will, aber kein Budget für das R2 hat
- Preis-Leistung wichtiger als Optik oder Material
Kuipers K1 – richtig für:
- Wer Wert auf Holzrahmen und höhere Materialanmutung legt
- Wer beim Pause-Fortsetzen direkt auf die Ausgangsgeschwindigkeit zurückwill
- Wer die etwas breitere Lauffläche bevorzugt
Kuipers R2 – richtig für: Wer drei wählbare Neigungsstufen und ein richtiges Trainingsgerät fürs Joggen benötigt.
Bewertung im Überblick
| Kriterium | Bewertung |
|---|---|
| Aufbau und Inbetriebnahme | 9/10 |
| Bedienung | 9/10 |
| Verarbeitung | 7/10 |
| Lautstärke* | 6/10 |
| Laufgefühl | 7/10 |
| Alltagstauglichkeit | 8/10 |
| Platzbedarf | 8/10 |
| Preis-Leistung (Stand 06/2026, ca. 220 €) | 7/10 |
| Gesamt | 8/10 |
* Die Lautstärke-Bewertung basiert auf unserem ursprünglichen Testgerät, das laut Tretmann Teil einer Charge mit abweichendem Band war. Nach Erhalt des Nachtest-Geräts aus der korrigierten Charge wird diese Note gegebenenfalls angepasst.
Vorteile und Nachteile
✅ Vorteile
- Günstiger als die getesteten Kuipers-Modelle
- Neigungsfunktion bereits im Basispreis
- Plug & Play – sofort einsatzbereit
- Hochwertige deutsche Bedienungsanleitung
- Schneller, freundlicher Kundendienst (selbst getestet)
❌ Nachteile
- Stromkabel etwas kurz, Anschluss leicht fummelig
- Kein klappbarer Mechanismus
- 30-dB-Claim nicht realistisch (70–80 dB bei 6 km/h gemessen)
- Lauffläche ~3 cm schmaler als Kuipers K1
- Kunststoffrahmen – keine Holzoptik
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Häufige Fragen (FAQ)
Was kostet das Tretmann Walking Pad aktuell?
Der reguläre Preis liegt bei 219,99 €. Die zeitweise kursierenden 149,99 € waren laut Tretmann ein einmaliges Launchangebot und gelten nicht mehr. Verkauft wird das Gerät aktuell ausschließlich über Amazon; im Tretmann-eigenen Webshop ist es noch nicht erhältlich – das soll sich im Laufe des Jahres 2026 ändern. Den tagesaktuellen Preis prüfst du am besten direkt auf der Amazon-Produktseite*, da dort zeitweise Angebote möglich sind.
Ist das Tretmann Walking Pad wirklich so leise wie angegeben?
Nein – zumindest nicht bei Vollgas. Tretmann gibt 30 dB an. Bei maximaler Geschwindigkeit von 6 km/h haben wir ca. 70–80 dB gemessen. Bei der praxisnäheren Homeoffice-Geschwindigkeit von 3,5 km/h waren es in einer Nachmessung ca. 65 dB – das entspricht etwa einer normalen Unterhaltung. Tretmann hat uns zudem informiert, dass unser Testgerät Teil einer Charge mit abweichendem Band war, die lauter ist als der reguläre Standard. Wir werden ein Gerät aus der korrigierten Charge nachtesten und die Ergebnisse hier veröffentlichen. Mit Noise-Cancelling-Kopfhörern stört die Lautstärke auch im aktuellen Stand kaum.
Ist das Tretmann Walking Pad für große Personen geeignet?
Laut Hersteller für Personen bis 2 Meter geeignet. Im Test hatte Dirk mit 1,90 m keinerlei Probleme. Menschen über 2 Meter könnten an die Lauffläche stoßen.
Wie gut funktioniert das Walking Pad im Homeoffice?
Sehr gut. Das Gerät läuft leise genug für call-freie Arbeitsphasen, lässt sich problemlos unter höhenverstellbaren Schreibtischen nutzen und ist sofort startbereit. Zu Beginn braucht es eine kurze Gewöhnungsphase, bis Hände und Laufen entkoppelt sind – das ist nach einer Einheit erledigt.
Wie schneidet das Tretmann Walking Pad im Vergleich zum Kuipers K1 ab?
Das Tretmann ist näher am Kuipers K1 als am R2. Unterschiede: Das Tretmann hat eine Neigungsoption (K1 nicht), eine etwas schmalere Lauffläche und einen Kunststoffrahmen (K1 hat Holzrahmen). Im Preis liegt das Tretmann mit rund 220 Euro spürbar unter dem K1 (ca. 340–400 €).
Wie lange dauert die Inbetriebnahme?
Unter fünf Minuten. Kein Aufbau nötig. Stromkabel einstecken, Batterien in die Fernbedienung, starten. Plug & Play funktioniert wie versprochen.
Lohnt sich das Tretmann Walking Pad für Einsteiger?
Ja. Das Tretmann ist eines der wenigen Walking Pads in dieser Preisklasse (rund 220 Euro) mit Neigungsoption, App-Anbindung und einem seriösen Kundendienst. Wer kein Premium-Gerät braucht, aber auch keinen Billigschrott, trifft hier eine gute Wahl.
Fazit
Der Tretmann Walking Pad Test hat mich ehrlich überrascht. Wer nach dem Kuipers K1 und R2 ein deutlich günstigeres Gerät in die Hand nimmt, kommt mit reduzierten Erwartungen – und wird positiv überrascht.
Die Neigungsfunktion ist ein echter Mehrwert, den es in dieser Preisklasse nicht überall gibt. Die Bedienungsanleitung ist eine der besten, die ich bei einem Test je gesehen habe. Der Kundendienst war erreichbar und hilfsbereit – selbst an einem Freitagnachmittag. Die Verarbeitung ist für das Preissegment sauber.
Was bleibt: Der 30-dB-Claim ist nicht haltbar. Das Stromkabel ist etwas kurz. Und wer auf Holzrahmen oder mehrere Neigungsstufen besteht, muss mehr Geld ausgeben. Auch der Preis ist seit dem Launch von 149,99 € auf dauerhaft 219,99 € gestiegen – damit ist das Tretmann nicht mehr der Schnäppchen-Tipp, den der ursprüngliche Launchpreis versprach, aber im Vergleich zu den Kuipers-Modellen weiterhin die günstigere Option.
Das Tretmann Walking Pad ist ein solides Alltagsgerät für Homeoffice-Nutzer und alle, die zuhause mehr Bewegung wollen – ohne Budget für Premium-Modelle. Wer das versteht und erwartet, wird nicht enttäuscht.
📊 SCHNELL-EINORDNUNG FÜR KÄUFER
- Das Tretmann Walking Pad ist ein solides Einstiegsgerät zum aktuellen Preis von rund 220 Euro (Launchpreis war 149,99 €) – mit Neigungsfunktion, App-Anbindung und einer Verarbeitung, die für diesen Preispunkt überrascht.
- Im vierwöchigen Praxistest hat das Gerät sowohl im Homeoffice als auch beim Fernsehen zuverlässig funktioniert – für Dirk (95 kg, 1,90 m) und Sarah (65 kg, 1,80 m).
- Die beworbenen 30 dB Lautstärke sind im Test nicht haltbar: Bei 6 km/h wurden 70–80 dB gemessen. Bei 3,5 km/h (typische Homeoffice-Geschwindigkeit) ca. 65 dB. Ein Nachtest mit einem Gerät aus der korrigierten Charge folgt.
- Das Tretmann eignet sich besonders für Einsteiger, Homeoffice-Nutzer und alle, die ein günstigeres Walking Pad mit Neigungsoption suchen.
- Im Vergleich zum Kuipers K1 liegt das Tretmann näher an dessen Niveau als an einem No-Name-Gerät – bei spürbar niedrigerem Preis.
🛒 Tretmann Walking Pad kaufen
Du hast Lust bekommen, das Tretmann Walking Pad selbst auszuprobieren? Der reguläre Preis liegt bei rund 220 Euro – aktuellen Preis, mögliche Angebote und Verfügbarkeit prüfst du am besten direkt auf der Amazon-Produktseite.
* Affiliate-Link: Kaufst du über diesen Link, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen keine Mehrkosten.
70-80 db und Wohnzimmertauglich? Ist das korrekt? Laut einer Vergleichstabelle bewegt sich das zwischen Staubsauger, Auto und starkem Verkehr – das möchte ich eigentlich nicht dauerhaft (beim Laufen) im Wohnzimmer haben, geschweige denn die Nachbarn unter mir.
Hallo Thomas,
danke dir für den Kommentar – die Frage ist absolut berechtigt.
Du hast recht: 70–80 dB klingt auf dem Papier erstmal hoch. Genau deshalb war mir wichtig zu zeigen, dass der 30-dB-Claim von Tretmann aus meiner Sicht nicht realistisch ist. Solche Werte aus Handy-Apps muss man bei Laufbändern aber immer vorsichtig einordnen, weil Abstand zum Gerät, Raum, Untergrund und auch die Schrittgeräusche das Ergebnis stark beeinflussen.
Nach meinem Eindruck liegt das Tretmann ungefähr in der gleichen Lautstärke-Range wie das Kuipers K1. In meinem K1-Video hört man bei 2:57 ganz gut, wie sich das in der Praxis anhört. Mit „wohnzimmertauglich“ meine ich also nicht „flüsterleise“, sondern eher: im normalen Bereich eines Walking Pads für zuhause.
Dein Vergleich mit Staubsauger oder starkem Verkehr zeigt aber auch gut, warum reine dB-Tabellen schnell irreführend sein können. Das Geräuschprofil ist bei einem Walking Pad ein anderes, trotzdem gilt natürlich: Wer sehr empfindliche Nachbarn unter sich hat oder maximale Ruhe braucht, sollte das unbedingt einplanen.
Danke dir nochmal für den konstruktiven Kommentar. Und wenn du noch weitere Anmerkungen oder Fragen hast, gerne jederzeit melden.
Grüße
Dirk vom Sport-Labor
Schöner test, aber wie kommten die „unter 150€“ zustande? Auf Amazon ist die UVP 229€ Euro, im hauseigenen Tretmann Webstore wird das Gerät noch nicht einmal angeboten, wieso auch immer. im Angebot aktuell teilweise zwischen 199-209€. also ne gute Ecke teurer. gibts in dem Segment besseres, ist mit einem niedrigeren preis bald zu rechnen, und wieso werden hier „unter 150€“ genannt? Danke für den ausführlichen test und LG! 🙂
Hallo Kilian,
danke dir – und vor allem ein dickes Lob für den aufmerksamen Blick, das ist genau die Art von Rückmeldung, die uns hilft. Du hast völlig recht: Die „unter 150 Euro“ passen so nicht mehr.
Der Hintergrund: Wir haben das Gerät im April zum damaligen Preis von 149,99 € getestet. Auf Nachfrage hat uns Tretmann bestätigt, dass das ein einmaliges Launchangebot war – der reguläre Preis liegt dauerhaft bei 219,99 €. Ein Preisrutsch ist also laut Hersteller nicht zu erwarten, auch wenn auf Amazon zeitweise Angebote zwischen rund 185 und 210 € auftauchen. Dass es im Tretmann-eigenen Webshop noch nicht angeboten wird, liegt schlicht daran, dass die Marke neue Produkte zunächst nur über Amazon verkauft; tretmann.com soll im Laufe des Jahres folgen, einen festen Termin gibt es noch nicht.
Wir haben den Artikel entsprechend aktualisiert (Update-Hinweis oben) und auch die Preis-Leistungs-Wertung an den jetzigen Preis angepasst. Zu deiner Frage „gibt’s Besseres im Segment“: Bei rund 220 € ist die Neigungsfunktion plus App und der wirklich gute Support weiterhin ein solides Paket – der Vorsprung gegenüber z. B. dem Kuipers K1 (ca. 340–400 €) schrumpft beim höheren Preis aber natürlich. Wer auf maximalen Preisvorteil aus ist, sollte die Amazon-Angebote im Auge behalten.
Nochmals danke fürs Mitdenken!
Mit sportlichen Grüßen
Dirk vom Sport-Labor